Psalm
Kapitel 39:6-12
Elberfelder 1905
6Ja, als ein Schattenbild wandelt der Mensch einher; ja, vergebens ist er voll Unruhe; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird.
7Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung ist auf dich!
8Errette mich von allen meinen Übertretungen, mache mich nicht zum Hohne des Toren!
9Ich bin verstummt, ich tue meinen Mund nicht auf; denn du, du hast es getan.
10Entferne von mir deine Plage! Durch die Schläge deiner Hand vergehe ich.
11Strafst du einen Mann mit Züchtigungen für die Ungerechtigkeit, so machst du, gleich der Motte, seine Schönheit zergehen; ja, ein Hauch sind alle Menschen. (Sela.)
12Höre mein Gebet, Jehova, und nimm zu Ohren mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter.