Psalm
Kapitel 83
Elberfelder 1905
1Ein Lied, ein Psalm. Von Asaph. Gott, schweige nicht; verstumme nicht und sei nicht stille, o Gott!
2Denn siehe, deine Feinde toben, und deine Hasser erheben das Haupt.
3Wider dein Volk machen sie listige Anschläge, und beraten sich wider deine Geborgenen.
4Sie sprechen: Kommet und lasset uns sie vertilgen, daß sie keine Nation mehr seien, daß nicht mehr gedacht werde des Namens Israel!
5Denn sie haben sich beraten mit einmütigem Herzen, sie haben einen Bund wider dich gemacht:
6Die Zelte Edoms und die Ismaeliter, Moab und die Hageriter,
7Gebal und Ammon und Amalek, Philistäa samt den Bewohnern von Tyrus;
8auch Assur hat sich ihnen angeschlossen; sie sind zu einem Arm geworden den Söhnen Lots. (Sela.)
9Tue ihnen wie Midian, wie Sisera, wie Jabin am Bache Kison;
10die vertilgt wurden zu En-Dor, die dem Erdboden zum Dünger wurden!
11Mache sie, ihre Edlen, wie Oreb und wie Seeb, und wie Sebach und wie Zalmunna alle ihre Herrscher!
12Weil sie gesagt haben: Lasset uns in Besitz nehmen die Wohnungen Gottes!
13Mein Gott, mache sie gleich einem Staubwirbel, gleich Stoppeln vor dem Winde!
14Wie Feuer den Wald verbrennt, und wie eine Flamme die Berge entzündet,
15also verfolge sie mit deinem Wetter, und mit deinem Sturmwinde schrecke sie hinweg!
16Fülle ihr Angesicht mit Schande, damit sie deinen Namen, Jehova, suchen!
17Laß sie beschämt und hinweggeschreckt werden für immer, und mit Scham bedeckt werden und umkommen,
18und erkennen, daß du allein, dessen Name Jehova ist, der Höchste bist über die ganze Erde!
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